Ausstellung in der Kasino-Galerie: “Lebensunterhaltung” - keramische Standpunkte und fotografische Blickwinkel
| 28. MĂ€rz 2010 14:30 | bis | 27. Juni 2010 22:30 |
Was arbeiten wir? Wovon leben wir? Wovon trĂ€umen wir? Diese Fragen spiegeln sich in den Werken der Ausstellung âLebensunterhaltung” wider. Die bereits zehnte Ausstellung der seit drei Jahren bestehenden Kasino-Galerie in Höhr-Grenzhausen wird am Sonntag, den 28. MĂ€rz 2010 um 14:30 Uhr von den Galeristinnen Nicole Thoss und Sandra Nitz zusammen mit ihrem Partner Hotel Heinz eröffnet.
Das Thema der Ausstellung orientiert sich zugleich am Motto âdavon leben wir, davon trĂ€umen wir” des Aktionstages âHöhr-Grenzhausen brennt Keramik”, der am Ostermontag, den 5. April 2010 stattfindet. In diesem Kontext zeigt die Kasino-Galerie Standpunkte und Blickwinkel der KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler Kyra Spieker, Frank Schillo, Mara Monetti, Sandra HĂ€uptli, Nicole Thoss und Sandra Nitz.
âLebensunterhaltung” greift Fragen auf, die fĂŒr die meisten Menschen existenziell sind: Ist unser Leben geprĂ€gt von Anstrengung und MĂŒhe oder steht Zufriedenheit und SinnerfĂŒllung im Mittelpunkt? Ist unser Tun selbst gewĂ€hlt und selbst bestimmt? Gibt es eine Umgebung, die TrĂ€ume ermöglicht und wahr werden lĂ€sst?
Der Begriff âLebensunterhaltung” kann assoziiert werden mit Freizeit und SpaĂ, aber auch mit Arbeit. Denn wird nicht gerade Arbeit als Grundlage fĂŒr den Genuss und das Schöne gesehen? Zumeist als Antipoden verstanden, bilden diese Gedanken in der Kunst jedoch oft eine Symbiose, wie es die Ausstellung mit Arbeiten aus den Bereichen Keramik und Fotografie zeigt:
Inspiration im Werk von Kyra Spieker und Sandra HĂ€uptli sind eindeutig Architektur und Raum. Dies zeigen beide auf sehr unterschiedliche Weise mit ihren Porzellanobjekten. Frank Schillo und Sandra Nitz beschreiten einen traditionellen keramischen Weg, bei dem sich jedoch das GefÀà zur freien Form weiterentwickelt. Die Bilderkisten von Nicole Thoss bestechen durch ihre SpontaneitĂ€t und bieten einfach immer wieder aufs Neue Ăberraschungen und traumhafte Momente. Im Gegenteil dazu hĂ€lt Mara Monetti Situationen fotografisch fest, die sie vorher selbst inszeniert. Ihre Fotografien zeigen alltĂ€gliche Figuren, die ganz gewöhnlich erscheinen, jedoch auf subtile Weise irreal sind. Lassen Sie sich von den Arbeiten dieser KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler unterhalten und dazu inspirieren, den spannenden Fragen des Lebens nachzugehen!